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Sozialauswahl bei Wegfall von Beschäftigungsmöglichkeiten

Fallen für mehrere Arbeitnehmer Beschäftigungsmöglichkeiten weg und konkurrieren diese um eine geringere Zahl freier Arbeitsplätze beim Arbeitgeber, so ist grundsätzlich durch eine Sozialauswahl analog § 1 Abs. 3 KSchG zu entscheiden, gegenüber welchem Arbeitnehmer den Arbeitgeber die Weiterbeschäftigungsobliegenheit aus § 1 Abs. 2 S. 2 KSchG trifft. Dies erscheint zweifelhaft, wenn der Kandidat mit der ungünstigsten Punktzahl beim Vergleich der Sozialdaten früheren Stelleninhabern mit der Begründung vorgezogen wird, er sei Leistungsträger.

Originalentscheidung auf JURION aufrufen:
LAG Düsseldorf, 23.05.2018, 1 Sa 762/17

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